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ONLINE: Zivilgesellschaft und post-sowjetische Identitäten nach 1991

25/11/21, 17:30 @ PANDA platforma


https://youtu.be/b6Fkl6QW6b4

ONLINE: Zivilgesellschaft und post-sowjetische Identitäten nach 1991


Sie traten für Selbstbestimmung, freie Meinungsäußerung und für eine Aufarbeitung des sowjetischen Terrors ein, versuchten Kulturdenkmäler zu erhalten, die schlimmsten Umweltsünden zu verhindern, die soziale Not der Menschen zu lindern und auch ihnen eine neue Identität zu geben. Zivilgesellschaftlich Kräfte wie Gewerkschaften, Menschenrechtsbewegungen, Kultur- und Umweltaktivist:innen hatten in den später 1980er Jahren die sowjetische Führung destabilisiert und die Regierungen in Osteuropa mit zu Fall gebracht.

Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Zerfall ihrer staatlichen Strukturen gestalteten sie immer mehr auch den gesellschaftlichen Prozess in den Nachfolgestaaten. Eine zentrale Aufgabe war die Suche nach neuen Identitäten jenseits des zerbröselnden kommunistischen Ideals, wobei Musik und Kunst – allen voran das Tbilissi Rock Festival 1980 und der legendäre „Leningrader Rockclub – eine große Rolle spielten. In vielen neuen Nationalstaaten vermischten sich diese Bewegungen auch mit den Ideen von nationaler Kultur und Sprache und neue Subkulturen entstanden, die die Gesellschaften und Formen des Engagements dort nachhaltig prägten.

Drei Zeitzeug:innen aus Belarus, Georgien und der Ukraine nehmen uns mit in ihre Zeit und erzählen von dem Leben zwischen den Welten und was sie dazu bewegt hat, selbst aktiv zu werden.

Mit:
Veranika Kruglova, Belarus: Sängerin, Künstlerin, Kulturaktivistin und Psychotherapeutin. In den 1990er Jahren als „Prinzessin der belorussischen Underground-Szene“ bekannt.
Guram Tsibakhashvili, Georgien: Dokumentarischer Fotograf und Zeitzeuge wichtiger historischer Ereignisse in Tbilissi der Perestroika und Nachwendezeit.
Liudmyla Gordeladze, Ukraine: Filmkritikerin, Journalistin, ehem. Leiterin des zu Sowjetzeiten regimekritischen Kiewer Kinos „Oktober“.

Moderiert von Gesine Dornblüth, freie Journalistin

Die Veranstaltung ist Teil des DRA-Projekts „Lost in Transition? – Zivilgesellschaft in Osteuropa stärken“ und findet mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts statt.

#CivilSocietyCooperation


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